Roman von und zu Tisch
Tisch Gedicht
Oh Welt, was liegst du so schwer auf meinem Herz.
Der Trübsal schwarzer Farben stürzen mich in tiefsten Schmerz.
Verflucht der Mensch der sprach: Man ist, was man isst.
Doch wer ich bin, das weiß ich trotzdem nicht.
Ich weiß nur, nicht mehr sein will ich, der ich war
ein Bettler, ein Spieler, ein erfolgloser Star.
doch ein Leuchtturm weist mir den Weg zum gelobten Land.
Jetzt bin ich wer, bei den Zapplern gehör‘ ich zum Adelsstand.
Mit Gerstensaft getauft, im Schlagerbardenblut gebadet,
an der Warze der Unsterblichkeit gesäugt, nichts davon hat geschadet.
Täglich gibt’s Ferkel, Geflügel und Fisch,
Euer Graf Roman von und zu Tisch.
Guten Appetit!




